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Festivaltermin: 16. – 19. Oktober 2026

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»ifs-Begegnung« Edimotion und IFFF Dortmund+Köln

Im Rahmen der Kölner Kinonächte 2026 schauen wir am 29.05.2026 gemeinsam mit der Editorin Isabel Meier #FEMALE PLEASURE im Filmforum NRW.

Jede einzelne Frau auf dieser Welt hat ein Recht auf ihre Lust, ihre körperliche Selbstbestimmung, ihr sexuelles Begehren. Was tun, wenn das Patriarchat dieses Recht verhindert? Female Pleasure bringt fünf internationale Persönlichkeiten zusammen, die sich aus extrem geschlossenen Gesellschaften befreit haben und nun Kraft ihres Mutes und ihrer Kreativität ein Bewußtsein für eine freie weibliche Sexualität schaffen wollen. Dem Film gelingt es trotz all der unterschiedlichen Geschichten die universellen Gemeinsamkeiten hervorzuheben. Dies ist vorallem dem klugen Schnitt zu verdanken. Die Editorin Isabel Meier versteht es durch ihren verbindenden Schnitt die Stimmen einzelner zu einer gemeinsamen Botschaft zu bündeln: die Tabuisierung der weiblichen Sexualität ist ein globales Problem, der Kampf einzelner ist unser aller.

Isabel Meier dazu: „Diese jahrhundertealte Unterdrückungsgeschichte, die überall auf der Welt das Leben von uns Frauen prägt, in eine filmische Form zu bringen, die informiert, aufwühlt und berührt, war für mich gestalterisch eine grosse Freude und Herausforderung.“

Ein Film, der kurz nach der #metoo Debatte entstand und immer noch inspiriert.

Zu den Protagonistinnen:
Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in New York auf. Nach ihrer Flucht nach Berlin gelang ihr mit dem Buch Unorthodox der Durchbruch als international anerkannte Autorin.
Leyla Hussein wurde als Siebenjährige von ihrer Somalischen, streng muslimischen Familie genital verstümmelt. Heute gehört sie zu den wichtigsten Aktivistinnen gegen FGM.
Die japanische Manga- und Aktionskünstlerin Rokudenashiko kämpft trotz Verhaftung und Anklage gegen die Verteuflung von weiblicher Lust.
Die Menschrechtsaktivistin Vithika Yadav ist Expertin für Kinderschutz, gründete die Webseite Love Matters, eine online Sexualaufklärungs-Webseite, die Millionen von Nutzer*innen hilft sich gegen „Eve teasing“, der absurde Begriff für sexuelle Belästigung in Indien, zu wehren.
Die ehemalige Ordensschwester Doris Wagner scheut sich nicht öffentlich gegen eine der stärksten Leugner sexuellen Mißbrauchs vorzugehen: der katholischen Kirche. In mehreren Büchern und Dokumentarfilmen klärt Wagner über die Straflosigkeit in Kirche und Gesetz auf.

Isabel Meier ist eine Schweizer Filmeditorin. Für den Schnitt in Female Pleasure wurde sie 2019 für den Schweizer Filmpreis nominiert. Sie war verantwortlich für den Schnitt der Dokumentarfilme Blue End (2000, Regie Kaspar Kasics), Balkan Melodie (2012, Regie Stefan Schwietert) und Parcours d’Amour (2014, Regie Bettina Blümner). Ihr erster Spielfilm Die Unberührbare von Oscar Roehler wurde 1999 als deutscher Beitrag für den Oscar für den besten internationalen Film ausgewählt. Seitdem hat sie an vielen internationalen Koproduktionen mitgearbeitet, darunter Samsara (2001) von Pan Nalin, Mein Name ist Bach (2003) von Dominique de Rivaz, The Drummer (2007) von Kenneth Bi, Tulpan (2008) von Sergei Dworzewoi, Satte Farben von Schwarz (2010) von Sophie Heldman,und Love Island (2014) von Jasmila Žbanić. Ihr neuster Film The Education of Jane Cumming von Sophie Heldmann kommt im Herbst in die Kinos.

#Female Pleasure
Regie: Barbara Miller; Montage: Isabel Meier
91 Minuten
; CH, D 2018

Freitag, 29. Mai 2026 | 19:00 Uhr (Kölner Kino Nächte)

Anschließendes Gespräch mit Editorin Isabel Meier
Moderation: Maxa Zoller, Künstlerische Leiterin IFFF Dortmund+Köln


Eintritt frei | Filmforum NRW | Kino im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst und Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.

Die ifs-Begegnung Edimotion wird gefördert durch

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